Ein gepflegter Garten entsteht nicht durch einen einzelnen großen Einsatz im Frühjahr, sondern durch die richtigen Handgriffe zur richtigen Zeit — über das ganze Jahr verteilt. Der folgende Überblick zeigt, was in jeder Jahreszeit ansteht.
Frühjahr: der Neustart
Der Frühling ist die arbeitsintensivste Zeit im Gartenjahr. Rasen vertikutieren und düngen, Stauden und Gehölze zurückschneiden, Beete von Winterlaub befreien und den ersten Rückschnitt an Hecken vornehmen — hier wird der Grundstein für die ganze Saison gelegt.
Sommer: Wachstum im Griff behalten
Im Sommer dreht sich vieles um Regelmäßigkeit: Rasenmahd im zwei- bis dreiwöchigen Rhythmus, ausreichende Bewässerung in Trockenphasen, Unkrautentfernung in Beeten sowie ein zweiter Heckenschnitt, damit Formgehölze ihre Kontur behalten.
Herbst: winterfest machen
Laub muss regelmäßig entfernt werden, damit der Rasen nicht erstickt. Der letzte Rasenschnitt vor dem Winter, ein Herbstdünger mit Kalium für widerstandsfähigere Gräser sowie das Einpflanzen winterharter Stauden und Gehölze gehören ebenfalls in diese Phase.
Winter: Ruhephase mit Aufgaben
Auch in der Vegetationsruhe gibt es einiges zu tun: frostempfindliche Pflanzen und Kübel schützen, Gehölzschnitt an Bäumen und größeren Sträuchern (idealerweise im belaubungsfreien Zustand) sowie die Planung anstehender Projekte fürs kommende Frühjahr.
Warum sich ganzjährige Pflege lohnt
Wer die Pflege über das Jahr verteilt statt punktuell nachzuholen, hat am Ende weniger Aufwand: Schädlinge und Unkraut bekommen weniger Gelegenheit, sich auszubreiten, Rasen und Gehölze bleiben robuster, und größere Rückschnitte lassen sich vermeiden. Ein Pflegevertrag mit festen Terminen nimmt Ihnen dabei die Planung ab.